Ausführliche Analyse
1. Kurs fällt unter wichtige Unterstützung (1. Februar 2026)
Überblick
LINK fiel unter die seit November 2025 gehaltene Unterstützungszone von 10,60 bis 11,75 US-Dollar und verlor Ende Januar 22 %. Dieser Rückgang fiel zeitlich mit dem Bitcoin-Abfall unter 85.000 US-Dollar und einer allgemein negativen Stimmung im Kryptomarkt zusammen. Trotzdem stieg die sogenannte Taker Buy Dominance stark an, was auf Käufe durch institutionelle Anleger hindeutet.
Bedeutung
Der Kursrückgang zeigt den aktuellen Stress im Markt, könnte aber auch eine Kapitulation andeuten – also das Ende eines Abwärtstrends. Laut Glassnode befinden sich etwa 400 Millionen LINK im Verlust, was historisch oft ein Zeichen für eine mögliche Trendwende ist, wenn die Nachfrage wieder anzieht. Der Widerstand liegt nun bei 12 bis 13 US-Dollar.
(AMBCrypto)
2. Rekord bei Reserveaufbau (31. Januar 2026)
Überblick
Die Chainlink-Reserven sind seit dem vierten Quartal 2025 um 377 % gestiegen und liegen jetzt bei 1,77 Millionen LINK. Die jüngste Zunahme um 99.000 LINK ist die größte Einzeltransaktion und wurde durch Gebühren des Protokolls finanziert.
Bedeutung
Durch den Reserveaufbau wird das im Umlauf befindliche Angebot verknappt, was einen Verknappungsdruck erzeugt. Trotz eines Kursrückgangs von 39 % im vierten Quartal 2025 erreichten die Gebühren auf der Ethereum-Blockchain mit 6,8 Millionen US-Dollar ein Allzeithoch, was auf eine starke Nutzung hinweist. Sollte die Nachfrage wieder steigen, könnte dies den Preis durch das geringere Angebot nach oben treiben.
(AMBCrypto)
3. NYSE setzt auf Chainlink für Aktienhandel (30. Januar 2026)
Überblick
Die New York Stock Exchange (NYSE) hat Chainlinks Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) ausgewählt, um den 24/7-Handel von tokenisierten US-Aktien zu ermöglichen.
Bedeutung
Diese Entscheidung stärkt Chainlinks Position als Brücke zwischen traditionellem Finanzwesen (TradFi) und dezentralen Finanzsystemen (DeFi). Der US-Aktienmarkt hat ein Volumen von rund 80 Billionen US-Dollar, und die Partnerschaft könnte die langfristige Akzeptanz von Chainlink fördern, während die Tokenisierung weiter wächst. Auch der Konkurrent Ondo, unterstützt von BlackRock, nutzt Chainlink, was die Dominanz der Infrastruktur unterstreicht.
(CoinMarketCap)
Fazit
Chainlink steht kurzfristig vor Kursrückschlägen, sichert sich aber gleichzeitig institutionelle Unterstützung und verknappt das verfügbare Angebot. Während die technische Analyse zur Vorsicht mahnt, stützen fundamentale Entwicklungen wie die Integration bei der NYSE und der Reserveaufbau die langfristige Perspektive. Ob das schrumpfende Angebot auf eine erneute Nachfrage trifft und so den Abwärtstrend von LINK im Jahr 2026 umkehrt, bleibt abzuwarten.