Deep Dive
1. Interstellar-Hard-Fork gestartet (16. September 2026)
Überblick: Die VeChainThor-Blockchain hat ihren „Interstellar“-Hard-Fork erfolgreich aktiviert. Er bildet die letzte Phase der Renaissance-Roadmap. Das Upgrade macht das Netzwerk vollständig mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) kompatibel. Dafür wurden 11 wichtige Verbesserungen aus dem Ethereum-Ökosystem integriert. Dazu zählen temporärer Speicher und die native Unterstützung fortschrittlicher Kryptografie wie secp256r1, die etwa für Passkey-Anmeldungen genutzt wird. Die Tokenomics von VTHO ändern sich dadurch nicht. Das Upgrade ist jedoch für alle Node-Betreiber verpflichtend.
Was das bedeutet: Das Upgrade könnte sich positiv auf VTHO auswirken, weil es Ethereum-Entwicklern den Einstieg erleichtert. Wenn dadurch mehr Smart Contracts auf VeChainThor bereitgestellt werden, könnte auch die Nachfrage nach VTHO steigen, da der Token zur Bezahlung der Transaktionsgebühren („Gas“) benötigt wird. Entscheidend wird sein, ob Entwickler das Netzwerk in den kommenden Monaten tatsächlich stärker nutzen. (NullTX)
2. VTHO steigt vor dem Hard Fork um 30 % (14. September 2026)
Überblick: In den 24 Stunden vor dem Interstellar-Hard-Fork stieg der VTHO-Kurs um 30,68 % auf 0,0009233 US-Dollar. Gleichzeitig nahm das Handelsvolumen um 72 % zu. Analysten führten den Anstieg direkt auf das bevorstehende Upgrade zurück und grenzten ihn damit von typischen spekulativen Kurssprüngen ab.
Was das bedeutet: Der Anstieg deutet darauf hin, dass viele Trader kurzfristig auf positive Auswirkungen des Upgrades setzten. Seitdem ist der Kurs jedoch wieder auf 0,000651 US-Dollar zurückgegangen (Stand: 5. Oktober 2026). Das zeigt die für Nachrichtenereignisse typische Volatilität. Die kurzfristigen Aussichten hängen davon ab, ob das Netzwerk nach dem Hard Fork dauerhaft wächst. (NullTX)
3. Analysten heben deflationäre Tokenomics hervor (13. September 2026)
Überblick: Ein Marktanalyst erläuterte das überarbeitete Wirtschaftsmodell von VTHO nach dem Hayabusa-Upgrade. Im Mittelpunkt steht ein deflationärer Kreislauf: Die Ausgabe von VTHO ist nun an gestakte VET gebunden, wodurch rund 50 % weniger VTHO erzeugt werden. Gleichzeitig werden sämtliche Grundgebühren für Transaktionen verbrannt. Dadurch hängt der Wert des Tokens direkter von der Aktivität im Netzwerk ab.
Was das bedeutet: VTHO rückt damit stärker als Nutzungs-Token in den Fokus: Sein Wert hängt davon ab, wie weit sich VeChain durchsetzt. Das mögliche Aufwärtspotenzial ist klar, aber es gibt auch ein offensichtliches Risiko: Ohne deutlichen Zuwachs bei realen Transaktionen dürften die deflationären Mechanismen allein nicht für einen anhaltenden Kursanstieg sorgen. (Sebi | Markets Analyst)
Fazit
VTHO bewegt sich von einer Phase spekulativer Erwartungen hin zu einer Phase, in der sich sein Wert durch die tatsächliche Nutzung des Netzwerks bewähren muss. Dazu tragen das jüngste Interstellar-Upgrade und die deflationären Tokenomics bei. Werden mehr Entwickler VeChainThor nutzen und die Transaktionszahlen steigen, sodass die höheren Erwartungen des Marktes erfüllt werden?