Ausführliche Erklärung
1. Abschluss der automatisierten Integration von Fusion Connectors (2026)
Was passiert: Quant arbeitet daran, eine automatisierte Methode fertigzustellen, mit der Entwickler eigene Connectoren (Verbindungs-Module) direkt in das Overledger Fusion Devnet einbinden können. Nach einem erfolgreichen Test der offenen Connector-Spezifikation im August 2025 wurden schnell Connectoren für Blockchains wie EVM, Hedera und SUI erstellt (Quant). Ziel ist es, die Anbindung neuer Blockchains einfacher und schneller zu machen und so die Interoperabilität der Plattform zu verbessern.
Warum das wichtig ist: Für QNT ist das positiv, weil es Entwicklern und Unternehmen den Einstieg erleichtert, ihre Blockchains zu verbinden. Das kann die Nutzung des Netzwerks steigern und damit die Nachfrage nach QNT-Token erhöhen, die für Gebühren auf der Plattform benötigt werden. Ein Risiko besteht darin, dass technische Schwierigkeiten oder Verzögerungen das Wachstum des Ökosystems bremsen könnten.
2. Einführung von Belohnungen für frühe Nutzer im Ökosystem (2026)
Was passiert: Quant verteilt still und leise Belohnungen an berechtigte frühe Nutzer, darunter QNT-Inhaber, Overledger-Nutzer und Personen mit On-Chain-Aktivitäten. Die Auszahlungen liegen Berichten zufolge zwischen 500 und 15.000 US-Dollar, abhängig von der individuellen Historie und dem Engagement. Details werden direkt in den Wallets angezeigt (Aimee.eth).
Warum das wichtig ist: Das ist neutral bis positiv für QNT, da es die Loyalität der Community belohnt und damit den Verkaufsdruck von frühen Unterstützern verringern kann. Die Auswirkung auf den Markt könnte jedoch begrenzt sein, wenn das Programm nur eine geringe Reichweite hat oder wenn allgemeine Marktbedingungen den Preis stärker beeinflussen.
3. Ausbau der Zusammenarbeit mit Zentralbanken und Institutionen (2026–2027)
Was passiert: Quant arbeitet intensiv mit großen Finanzinstitutionen zusammen. Das Projekt ist seit Februar 2026 Teil des Synchronization Labs der Bank of England und war Technologiepartner beim Pilotprojekt des digitalen Euro der Europäischen Zentralbank (The Defiant). Diese Partnerschaften bestätigen die Eignung der Overledger-Technologie für regulierte Finanzanwendungen.
Warum das wichtig ist: Für QNT ist das sehr positiv, denn die erfolgreiche Nutzung durch Institutionen schafft echten Nutzen und erfordert, dass diese QNT-Token erwerben und halten, um Zugang zur Plattform zu erhalten. Risiken bestehen in langen Verkaufszyklen, regulatorischen Hürden oder Konkurrenz durch andere Lösungen zur Blockchain-Interoperabilität, die die Einführung verzögern oder abschwächen könnten.
4. Start der Produktionsphase & Einführung des „Network of Networks“ (ab 2026)
Was passiert: 2026 markiert den Beginn der „Phase 3“ bei Quant, in der das grundlegende „Network of Networks“ live geht (Miles Bron). Dabei wird das Staking ausgeweitet, die Hauptnetz-Funktionalitäten erweitert und durch Fusion’s Multi-Ledger-Rollup sowie mögliche DEX-Funktionen mehr Liquidität freigesetzt. Es erfolgt der Übergang von Testbetrieb zu einer voll funktionsfähigen Infrastruktur.
Warum das wichtig ist: Das ist positiv für QNT, weil es den Schritt von der Entwicklung zur echten Nutzung bedeutet. Mehr Aktivität im Netzwerk kann die Nachfrage nach dem Token direkt erhöhen. Der Erfolg hängt jedoch von einer fehlerfreien technischen Umsetzung und einer Erholung des Kryptomarktes ab, um dauerhaft Kapital und Nutzer anzuziehen.
Fazit
Quant konzentriert sich 2026 darauf, Entwicklerwerkzeuge zu automatisieren, seine Community zu belohnen und seine Strategie umzusetzen, die Interoperabilitätsschicht für institutionelle Finanzmärkte zu werden. Das Projekt bewegt sich von einer langen Aufbauphase in eine entscheidende Phase der Nutzung, in der Partnerschaften mit Unternehmen in reale Netzwerknutzung umgewandelt werden müssen. Werden steigende On-Chain-Transaktionen und das Sperren von QNT-Token die ersten klaren Zeichen für diese Adoption sein?