Ausführliche Erklärung
1. HIP-4 ermöglicht Outcome Trading (Februar 2026)
Überblick: Dieses Update führt native Prognosemärkte und optionsähnliche Derivate ein. Nutzer können komplexe Finanzprodukte mit festgelegten Preisbereichen erstellen, wodurch das Risiko von Margin-Liquidationen bei diesen Produkten entfällt.
Das HIP-4 Framework erlaubt „vollständig besichertes Outcome Trading“. Das bedeutet, dass neue Marktarten entstehen, bei denen die Auszahlung davon abhängt, ob der Preis eines Vermögenswerts zum Ablaufzeitpunkt innerhalb eines vorher definierten Bereichs liegt. Diese Neuerung erweitert das Produktangebot von Hyperliquid über einfache Perpetuals hinaus und ermöglicht komplexere Derivate mit definiertem Risiko direkt auf Layer 1.
Bedeutung: Das ist positiv für HYPE, da es die Anwendungsbereiche der Plattform deutlich erweitert und potenziell neues Kapital sowie neue Handelsstrategien anzieht. Hyperliquid wird so zu einem Marktplatz für individuelle Finanzkontrakte, was die Nutzung und die Gebühreneinnahmen steigern kann.
(TOP 7 ICO)
2. Starke Entwicklerdynamik (Q1 2026)
Überblick: Das Ökosystem erlebt eine intensive Entwicklungsphase, erkennbar an der breiten Verteilung von Builder-Codes und dem bevorstehenden Start eines wichtigen technischen Upgrades.
Berichte aus der Community zeigen, dass im letzten Quartal über 250 Builder-Codes verteilt wurden. Diese Codes ermöglichen es jedem Frontend, sich mit dem Backend von Hyperliquid zu verbinden und Gebühren zu teilen, was die Entwicklung durch Dritte fördert. Zudem ist der vollständige Launch von HyperEVM – einer Ethereum-kompatiblen Ausführungsschicht – für das erste Quartal 2026 geplant. Dies wird die nahtlose Integration von Ethereum-Smart-Contracts und Tools ermöglichen.
Bedeutung: Das ist positiv für HYPE, denn eine hohe Entwickleraktivität ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und Innovationskraft des Ökosystems. Eine wachsende Entwicklerbasis bedeutet mehr Anwendungen und Benutzeroberflächen auf Hyperliquid, was die Zugänglichkeit verbessert und mehr Wert im System bindet.
(VALAI)
3. Dual-Layer-Architektur als Grundlage (August 2025)
Überblick: Die technische Basis von Hyperliquid ist eine speziell entwickelte Dual-Layer-Blockchain. Diese Architektur trennt den Hochfrequenzhandel von allgemeinen Smart Contracts, um sowohl Leistung als auch Flexibilität zu optimieren.
Das System besteht aus HyperCore, einem von Validatoren gesteuerten Orderbuch-DEX, der bis zu 100.000 Orders pro Sekunde verarbeiten kann, und HyperEVM, einer erlaubnisfreien, EVM-kompatiblen Schicht für Smart Contracts. Wichtige Module wie CoreWriter ermöglichen es Smart Contracts auf HyperEVM, direkt mit dem HyperCore-Orderbuch zu interagieren. So sind komplexe DeFi-Kombinationen möglich, etwa tokenisierte Perpetual-Positionen oder delta-neutrale Strategien.
Bedeutung: Das ist neutral für HYPE, da es die bestehende technische Grundlage beschreibt und keine neue Änderung darstellt. Dennoch ist diese robuste Architektur entscheidend, da sie alle weiteren Upgrades (wie HIP-3 und HIP-4) ermöglicht und das komplexe, skalierbare DeFi-Ökosystem trägt, das langfristigen Wert für den Token schafft.
(RedStone blog)
Fazit
Der Code von Hyperliquid entwickelt sich auf mehreren Ebenen weiter – von bedeutenden Protokoll-Updates (HIP-4) über starkes Wachstum bei Entwicklern bis hin zu einer ausgefeilten Dual-Layer-Architektur. Diese Kombination aus technischer Stärke und schneller Weiterentwicklung positioniert die Plattform, um neue Marktsegmente im Bereich der Onchain-Finanzierung zu erschließen. Wird der Start von HyperEVM die nächste Innovationswelle im Ökosystem auslösen?