Ausführliche Erklärung
1. Fusaka Upgrade (18. Dezember 2025)
Überblick: Das Fusaka-Upgrade optimiert die Verarbeitung von Transaktionspaketen, wodurch Verzögerungen verringert und die Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöht werden.
Dieses Update verbessert den Nitro-Stack von Arbitrum, indem es die parallele Ausführung und den Zugriff auf den Systemzustand effizienter gestaltet. Es baut auf der bestehenden Skalierbarkeit des Netzwerks auf, indem es den Prozess vereinfacht, wie Transaktionen gebündelt und außerhalb der Ethereum-Blockchain geprüft werden, bevor sie endgültig auf Ethereum bestätigt werden.
Was das bedeutet: Das ist positiv für ARB, weil Nutzer schnellere Bestätigungen und geringere Kosten bei hoher Auslastung erleben. Dadurch wird Arbitrum als leistungsstarke Layer-2-Lösung gestärkt. (Quelle)
2. ArbOS 50 Dia Proposal (19. August 2025)
Überblick: Ein Vorschlag zur Aktualisierung auf ArbOS 50 Dia, der Arbitrum mit Ethereums Fusaka-Upgrade in Einklang bringt und eine neue, auf Einschränkungen basierende Gaspreisgestaltung einführt.
Wichtige Neuerungen sind EIP-7702 (eine Verbesserung, die mehr Flexibilität bei Wallets ermöglicht), eine Gas-Obergrenze von 32 Millionen pro Transaktion, um zu verhindern, dass einzelne Blöcke von wenigen Transaktionen dominiert werden, sowie Unterstützung für die BLS12-381-Kurve, die für Zero-Knowledge-Beweise (ZK-Proofs) wichtig ist. Außerdem wird die Grundlage für eine dynamische Gaspreisgestaltung gelegt, die sich an der aktuellen Netzwerkauslastung orientiert.
Was das bedeutet: Das ist positiv für ARB, weil es die Kompatibilität mit Ethereums Weiterentwicklung sicherstellt und Entwicklern neue Werkzeuge bietet, um effizientere dezentrale Anwendungen (dApps) zu erstellen. (Quelle)
3. Timeboost Policy (April 2025)
Überblick: Timeboost ist ein Auktionssystem mit verdeckten Geboten, das Nutzern ermöglicht, für eine schnellere Verarbeitung ihrer Transaktionen zu bieten. Seit dem Start wurden dadurch über 2 Millionen US-Dollar an Gebühren generiert.
Durch dieses System kann Arbitrum sogenannte MEV-Einnahmen (Miner Extractable Value) abschöpfen und gleichzeitig das Risiko von Front-Running (Vorausverarbeitung von Transaktionen zu eigenen Gunsten) verringern. Etwa 20 bis 30 Prozent des täglichen Handelsvolumens auf dezentralen Börsen (DEX) auf Arbitrum nutzen inzwischen Timeboost. Die Einnahmen fließen in die Schatzkammer des Arbitrum-DAO.
Was das bedeutet: Das ist positiv für ARB, weil es eine nachhaltige Einnahmequelle für die Weiterentwicklung des Ökosystems schafft und das Vertrauen der Nutzer in eine faire Reihenfolge der Transaktionen stärkt. (Quelle)
Fazit
Die Weiterentwicklung von Arbitrums Codebasis konzentriert sich auf die bessere Abstimmung mit Ethereum, höhere Skalierbarkeit und nachhaltige Einnahmemodelle durch Fusaka, ArbOS 50 und Timeboost. Diese Upgrades positionieren ARB gut, um von Ethereums wachsendem Ökosystem zu profitieren und gleichzeitig Nutzerprobleme wie hohe Kosten und langsame Transaktionen zu lösen.
Mit dem bevorstehenden Fusaka-Upgrade von Ethereum stellt sich die Frage: Wird Arbitrums proaktive Strategie zur Anpassung seine Führungsposition als Layer-2-Lösung festigen?