Neueste Celestia Nachrichten

Von CMC AI
08 October 2026 07:28PM (UTC+0)

Was steht als Nächstes auf der Roadmap von TIA?

TLDR

Die Entwicklung von Celestia schreitet mit folgenden Meilensteinen voran:

  1. Start des Fibre-Mainnets (Januar 2027) – Ein leistungsstarkes Protokoll zur Datenverfügbarkeit, das auf 1 Tb/s ausgelegt ist und Engpässe bei der Skalierung von Rollups beheben soll.

  2. Einführung einer nachhaltigen Blob-Ökonomie (laufend) – Ein Vorschlag, Gebühren, Staking-Belohnungen und Token-Ökonomie stärker an der langfristigen Nutzung des Netzwerks auszurichten.

  3. Vision für Proof of Governance und Lazy Bridging (2025–2030) – Strategische Vorhaben, die Kosten für den Betrieb von Nodes senken und einen reibungslosen Austausch von Vermögenswerten zwischen verschiedenen Rollups ermöglichen sollen.

Im Detail

1. Start des Fibre-Mainnets (Januar 2027)

Überblick: Fibre ist Celestias Datenverfügbarkeitsprotokoll (DA) der nächsten Generation. Es soll die Datenkapazität des Netzwerks deutlich erhöhen. Ein experimenteller Leistungstest erreichte im Oktober 2026 über 120 Validatoren hinweg dauerhaft 3,07 Tb/s (Celestia). Der Start des Mainnets ist für Januar 2027 geplant. Zunächst soll die maximale Größe der Datenpakete („Blobs“) bei 128 MB liegen – als Grundlage für eine spätere weitere Skalierung.

Bedeutung: Das könnte sich positiv auf Celestia (TIA) auswirken, denn Fibre soll einen zentralen Engpass bei der Skalierung von Rollups beseitigen. Dadurch könnte die Nachfrage nach dem Speicherplatz für Blobs steigen. Allerdings können die Ergebnisse im praktischen Einsatz von denen kontrollierter Leistungstests abweichen.

2. Einführung einer nachhaltigen Blob-Ökonomie (laufend)

Überblick: Ein überarbeiteter Governance-Vorschlag aus dem Juli 2026 soll einen nachhaltigeren Gebührenmarkt schaffen. Ziel ist es, die Kosten für das Veröffentlichen von Daten – also die Gebühren für Blob-Speicherplatz – besser mit den Staking-Belohnungen und der Sicherheit des Netzwerks abzustimmen. So soll die Token-Ökonomie stärker an der tatsächlichen Nutzung ausgerichtet werden.

Bedeutung: Die Maßnahme könnte sich neutral bis positiv auf Celestia (TIA) auswirken. Ein stabileres und besser planbares Wirtschaftsmodell könnte den Verkaufsdruck durch neu ausgegebene Token verringern. Ob das gelingt, hängt jedoch davon ab, wie stark das Netzwerk tatsächlich genutzt wird und wie viele Gebühren es einnimmt. Diese Einnahmen waren in der Vergangenheit gering.

3. Vision für Proof of Governance und Lazy Bridging (2025–2030)

Überblick: Eine Community-Roadmap aus dem Jahr 2025 skizziert eine langfristige Vision. Dazu gehören „Proof of Governance“, das die Betriebskosten für Node-Betreiber senken und den Verkaufsdruck durch Token-Verbrennungen erhöhen soll, sowie „Lazy Bridging“, das den reibungslosen Transfer von Vermögenswerten zwischen verschiedenen Rollups ermöglichen soll (BlackcryptoSoprano).

Bedeutung: Das könnte sich positiv auf Celestia (TIA) auswirken, da die Vorhaben den Nutzen des Tokens erweitern und ihn möglicherweise deflationär machen könnten. Es handelt sich jedoch um strategische Ziele ohne feste Termine. Zeitpunkt und Auswirkung bleiben daher ungewiss.

Fazit

Celestias Roadmap konzentriert sich darauf, die zentrale Datenverfügbarkeitsschicht mit Fibre zu skalieren und das Wirtschaftsmodell weiterzuentwickeln. Damit könnte sich das Netzwerk als wichtige Infrastruktur für eine mögliche breite Einführung positionieren. Wird der Start von Fibre Anfang 2027 dazu beitragen, dass deutlich mehr Entwickler Rollups auf Celestia aufbauen und die Gebühren auf der Blockchain steigen?

Was ist das neueste Update in der Codebasis von TIA?

TLDR

Das jüngste Code-Update von Celestia konzentriert sich auf das bevorstehende Lotus-Upgrade. Es soll die Tokenökonomie verbessern und die Verbindung zwischen verschiedenen Blockchains erleichtern.

  1. Lotus-Upgrade (voraussichtlich Juni 2025) – Senkt die Inflation des Tokens um 33 % und integriert Hyperlane, damit TIA direkt zwischen verschiedenen Blockchains übertragen werden kann.

  2. V9-Mainnet-Start (Juli 2026) – Verkürzt die Blockzeiten von 6 auf 3 Sekunden und macht das Netzwerk dadurch deutlich schneller.

  3. V8-Mainnet-Start (vor Juni 2026) – Ermöglicht kettenübergreifende Übertragungen mit einer einzelnen Signatur und Nachrichtenübermittlung für Rollups, die mit Zero-Knowledge-Verfahren (ZK) verifiziert wird.

Ausführlicher Überblick

1. Lotus-Upgrade (voraussichtlich Juni 2025)

Überblick: Dies ist das vierte Mainnet-Upgrade von Celestia. Es bringt wichtige Änderungen an der Tokenökonomie und verbessert die direkte Verbindung zu anderen Blockchains. Das Upgrade wirkt sich auf die Tokenökonomie von TIA aus: Es verringert die Menge neu ausgegebener Token und erleichtert Übertragungen von TIA zwischen verschiedenen Blockchains.

Das Upgrade umfasst mehrere Celestia Improvement Proposals (CIPs), also Änderungsvorschläge für Celestia. CIP-29 senkt die jährliche Inflationsrate von TIA um etwa 33 %. Dadurch kommen weniger neue Token in Umlauf. Auch die Regeln für das Staking – das Bereitstellen von Token zur Unterstützung des Netzwerks – werden angepasst: CIP-30 deaktiviert die automatische Auszahlung von Staking-Belohnungen. So können Nutzerinnen und Nutzer selbst entscheiden, wann sie diese anfordern. CIP-31 sperrt Staking-Belohnungen für Konten mit noch nicht vollständig freigegebenen Token. Eine wichtige Neuerung ist außerdem die Integration des Interoperabilitätsprotokolls Hyperlane als Modul des Cosmos SDK. Dadurch können TIA direkt zu und von Netzwerken wie Ethereum, Base und Arbitrum übertragen werden.

Was das bedeutet: Für TIA kann das positiv sein, weil mit der Zeit weniger neue Token hinzukommen. Das könnte den Wert des Tokens stützen. Für Nutzerinnen und Nutzer werden Übertragungen zwischen Blockchains einfacher und sicherer, ohne dass sie komplizierte Bridge-Oberflächen nutzen müssen. Die Änderungen bei den Staking-Belohnungen bieten mehr Flexibilität bei der Steuerplanung und unterstützen langfristig die Sicherheit des Netzwerks.
(Celestia-Blog)

2. V9-Mainnet-Start (Juli 2026)

Überblick: Dieses Protokoll-Upgrade steigert die Leistung deutlich, indem es die Zeit bis zur Erstellung eines neuen Blocks halbiert. Für Entwicklerinnen und Entwickler, die auf Celestia aufbauen, bedeutet das schnellere Transaktionsbestätigungen und ein reaktionsfähigeres Netzwerk.

Das Update verkürzt die Blockzeit erfolgreich von 6 auf 3 Sekunden. Dadurch kann das Netzwerk potenziell doppelt so viele Daten verarbeiten, ohne die Blockgröße zu erhöhen. Das macht es effizienter. Das Upgrade war Teil eines kompakten Entwicklungsplans, der die Kapazität des Netzwerks erhöhen und den Weg für Protokolle mit noch höherem Durchsatz wie Fibre ebnen soll.

Was das bedeutet: Ein schnelleres Netzwerk kann Celestia als technische Basis für Rollups und Anwendungen wettbewerbsfähiger machen. Endnutzerinnen und Endnutzer erhalten schneller eine Bestätigung für Transaktionen, die auf Celestias Daten zugreifen. Das kann die Nutzung insgesamt angenehmer machen.
(Celestia)

3. V8-Mainnet-Start (vor Juni 2026)

Überblick: Bei diesem Upgrade stehen die Unabhängigkeit und die Verbindung zwischen verschiedenen auf Celestia aufbauenden Blockchains im Mittelpunkt. Es bietet eine einfachere und sicherere Möglichkeit, Vermögenswerte zwischen verschiedenen Rollups zu übertragen.

Mit V8 werden kettenübergreifende Übertragungen mit einer einzelnen Signatur möglich. Dadurch sind keine Mehrfachsignaturen mehr nötig, die langsamer und komplizierter sein können. Das Upgrade unterstützt außerdem die Verifizierung von Nachrichten mithilfe von Zero-Knowledge-Beweisen (ZK). So können Blockchains mithilfe kryptografischer Nachweise miteinander kommunizieren, statt sich auf Annahmen über das Vertrauen in andere Beteiligte zu stützen. Entwicklerinnen und Entwickler können dadurch vernetzte Blockchain-Ökosysteme schaffen, in denen Vermögenswerte und Daten einfacher ausgetauscht werden.

Was das bedeutet: Das könnte dem Celestia-Ökosystem zugutekommen, weil es einfacher wird, miteinander verbundene Anwendungen zu entwickeln. Nutzerinnen und Nutzer können Vermögenswerte unkompliziert zwischen verschiedenen Anwendungen verschieben, die auf Celestia aufbauen – ähnlich wie sich Geld zwischen Apps auf dem Smartphone übertragen lässt.
(Celestia)

Fazit

Celestias Entwicklung zeigt klare Schwerpunkte: bessere Netzwerkleistung durch V9, mehr Möglichkeiten für Übertragungen zwischen Blockchains durch V8 und Lotus sowie eine nachhaltigere Tokenökonomie durch Lotus. Da bis Oktober 2026 regelmäßige Gespräche der Kernentwickler geplant sind, wird kontinuierlich an dem Projekt gearbeitet. Wie könnte die erfolgreiche Einführung des Fibre-Protokolls, das einen Durchsatz von 1 GB/s anstrebt, Celestias Position im modularen Blockchain-Ökosystem weiter stärken?

Was sind die neuesten Nachrichten über TIA?

TLDR

Die jüngsten Nachrichten zu Celestia zeigen beeindruckende technische Leistungswerte und eine wachsende Einbindung in das Ökosystem. Hier sind die aktuellen Entwicklungen:

  1. Fibre erreicht im Benchmark dauerhaft 3,07 Tb/s (2. Oktober 2026) – Das leistungsstarke System zur Datenverfügbarkeit bewies in einem kontrollierten Test eine enorme Kapazität.

  2. Derive V3 startet mit Celestia-Integration (1. Oktober 2026) – Eine große On-Chain-Optionsbörse nutzt Celestia nun für die Datenverfügbarkeit. Das ist ein Zeichen für den praktischen Einsatz der Technologie.

  3. TIA legt dank Short Squeeze und positiver Marktdynamik zu (23. September 2026) – Ein starker Kursausbruch wurde durch liquidierte Wetten auf fallende Kurse und ein stark steigendes Handelsvolumen angetrieben.

Ausführliche Analyse

1. Fibre erreicht im Benchmark dauerhaft 3,07 Tb/s (2. Oktober 2026)

Überblick: Celestia hat die Ergebnisse eines experimentellen Benchmarks seines Fibre-Systems zur Datenverfügbarkeit veröffentlicht. Das System erreichte über 120 Validatoren hinweg eine durchschnittliche Datenrate von 3,07 Terabit pro Sekunde. Im Test wurden Datenblöcke mit jeweils 2 Gigabyte verwendet. Das Team schätzt, dass diese Leistung unter den Annahmen des Tests fast zwei Milliarden Transaktionen pro Sekunde entsprechen könnte. Wichtig ist: Es handelte sich um einen kontrollierten Benchmark, nicht um den tatsächlichen Datenverkehr im Mainnet.

Bedeutung: Die Ergebnisse sind positiv für Celestia, denn sie zeigen, wie weit die technische Entwicklung des Projekts fortgeschritten ist und wie es daran arbeitet, einen Engpass bei der Datenverfügbarkeit für Rollups zu beseitigen. Allerdings ist noch nicht bewiesen, dass sich eine solche Datenrate unter realen Bedingungen, wirtschaftlich nachhaltig und auch bei gezielten Störungen erreichen lässt.

(TradingView)

2. Derive V3 startet mit Celestia-Integration (1. Oktober 2026)

Überblick: Die Optionsbörse Derive hat ihr V3-Upgrade gestartet. Dabei wechselte sie von einer eigenen Blockchain zu Ethereum und nutzt Celestia für die Datenverfügbarkeit. Im Jahr 2026 wurden über das Protokoll Optionsgeschäfte mit einem Nominalwert von mehr als 14,2 Milliarden US-Dollar abgewickelt. Der Wechsel könnte Derive außerdem zu einer Infrastruktur machen, auf der andere Anwendungen aufbauen.

Bedeutung: Die Integration ist ein positives Signal für TIA. Sie zeigt, dass Celestia auch in einem umkämpften DeFi-Bereich praktisch eingesetzt werden kann. Außerdem verbindet sie die Nutzung des Netzwerks direkt mit einem wachsenden Protokoll. Dadurch könnte die künftige Nachfrage nach Blobspace steigen.

(Yahoo Finance)

3. TIA legt dank Short Squeeze und positiver Marktdynamik zu (23. September 2026)

Überblick: TIA brach deutlich nach oben aus und legte innerhalb von 24 Stunden um mehr als 21 % zu. Die Daten deuten auf einen Short Squeeze hin: Dabei wurden Positionen auf fallende Kurse im Wert von 632.000 US-Dollar liquidiert, gegenüber 177.000 US-Dollar an Positionen auf steigende Kurse. Zugleich stieg das Open Interest, was auf neues Kapital im Markt hindeutet.

Bedeutung: Die Entwicklung ist neutral bis positiv. Der starke Kursanstieg zeigt einen hohen Kaufdruck und überraschte viele, die auf fallende Kurse gesetzt hatten. Das Risiko: Schnelle, durch Hebel verstärkte Kursanstiege können ebenso rasch in starke Rückgänge umschlagen, wenn die positive Dynamik nachlässt. Das gilt besonders angesichts des überkauften RSI-Werts von 84,27 im Vier-Stunden-Zeitraum.

(CoinMarketCap)

Fazit

Celestia profitiert derzeit von positiver Stimmung. Dazu tragen sowohl ein eindrucksvoller technischer Leistungstest als auch konkrete Integrationen in das Ökosystem bei. Gleichzeitig könnte der TIA-Kurs kurzfristig schwanken, da viele gehebelte Positionen im Markt sind. Wird eine anhaltende Nachfrage nach Blobspace durch Projekte wie Derive zu stabilen Netzwerkgebühren und einem grundlegenden Mehrwert für TIA führen?

CMC AI can make mistakes. Not financial advice.