Ausführliche Erklärung
1. Mainnet v0.19.0 Hardfork (November 2025)
Überblick: Dieses verpflichtende Update bringt wichtige Änderungen beim Staking und der Verantwortung der Validatoren. Es beeinflusst direkt, wie Nutzer ihre gestakten ZIL verwalten und wie das Netzwerk stabil bleibt.
Das Upgrade führt eine 7-tägige Sperrfrist beim Entstaken ein. Das bedeutet, dass gestakte ZIL erst nach sieben Tagen wieder frei verfügbar sind. Das gibt den Stakern mehr Planungssicherheit und verhindert schnelle Liquiditätsverschiebungen. Außerdem wird ein sogenanntes „Jailing“ für fehlerhafte Validatoren eingeführt: Validatoren, die ihre Aufgaben nicht erfüllen, werden vorübergehend aus dem aktiven Netzwerk ausgeschlossen. Dadurch soll die Zuverlässigkeit und Stabilität des Netzwerks verbessert werden.
Bedeutung: Das ist positiv für ZIL, weil es das Netzwerk sicherer und stabiler macht. Staker erhalten klare Regeln für ihre Token-Verwaltung, und das Netzwerk wird robuster, da schlechte Validatoren bestraft werden. (Zilliqa)
2. Zilliqa 2.0 Mainnet Launch (Juni 2025)
Überblick: Dieses Update war ein großer Schritt, bei dem Zilliqa komplett neu aufgebaut wurde. Das Netzwerk wechselte von einem energieintensiven Proof-of-Work-System zu einem effizienten Proof-of-Stake-Modell und wurde vollständig kompatibel mit der Ethereum Virtual Machine (EVM).
Die neue Architektur ist modular aufgebaut, mit anpassbaren x-shards für bessere Skalierung und Cross-Chain-Kommunikation. Die Leistung verbesserte sich stark: Die Blockzeit sank von 30 Sekunden auf 1,5 Sekunden, und die Transaktionsbestätigung dauerte nur noch etwa 5 Sekunden statt Minuten. Außerdem wurden die Tokenomics überarbeitet und ein neues Staking-Portal eingeführt.
Bedeutung: Das ist sehr positiv für ZIL, weil die Blockchain dadurch schneller, günstiger und für Entwickler viel zugänglicher wird. Entwickler können nun bekannte Ethereum-Tools wie MetaMask und Solidity nutzen, um Anwendungen auf Zilliqa zu erstellen und von der schnellen, kostengünstigen Infrastruktur zu profitieren. (CoinMarketCap)
3. The Graph Subgraph Integration (August 2025)
Überblick: Mit dieser Integration wurde Zilliqa in The Graph’s Subgraph Studio aufgenommen, einem wichtigen Werkzeug für die Entwicklung dezentraler Anwendungen. Entwickler können damit eigene Datenindizes (Subgraphs) für auf der Zilliqa-Blockchain gespeicherte Informationen erstellen.
Durch Subgraphs können dApps Daten effizient abfragen, ohne dass ein vollständiger Knoten (Node) betrieben werden muss. Das löst ein großes Problem in der Web3-Entwicklung und ermöglicht schnellere und reaktionsfähigere Benutzeroberflächen für Anwendungen wie DeFi-Protokolle und NFT-Marktplätze.
Bedeutung: Das ist positiv für ZIL, weil es die Entwicklung komplexer Anwendungen auf Zilliqa deutlich erleichtert. Bessere Nutzererfahrungen können mehr Projekte und Nutzer in das Zilliqa-Ökosystem bringen. (The Graph)
Fazit
Die Entwicklung von Zilliqa ist geprägt von der erfolgreichen Umstellung auf eine moderne, entwicklerfreundliche Layer-1-Blockchain mit Zilliqa 2.0, gefolgt von kontinuierlichen Verbesserungen bei Staking und Entwicklerwerkzeugen. Der Fokus auf EVM-Kompatibilität, Performance und institutionelle Einsatzbereitschaft macht Zilliqa bereit für eine breitere Nutzung. Ob die bevorstehende Einführung von Smart Accounts und x-shards die nächste Wachstumsphase im Ökosystem auslöst, bleibt spannend.