Deep Dive
1. Zweck und Mehrwert
Infinity Ground möchte die Entwicklung im Web3-Bereich für mehr Menschen zugänglich machen, indem es technische Hürden deutlich senkt. Das Kernprodukt ist eine dezentrale Entwicklungsumgebung mit KI-Agenten. Nutzer, die als „Vibe Coder“ bezeichnet werden, beschreiben ihre Anwendungsidee in einfachen Worten. Anschließend erstellen die zusammenarbeitenden KI-Agenten selbstständig die Architektur, die Funktionsweise, die Benutzeroberfläche und den Smart-Contract-Code, der für die Bereitstellung der Anwendung benötigt wird.
So soll aus einer Idee schnell eine funktionierende dApp werden. Nutzer können damit beispielsweise Spiele, soziale Anwendungen oder DeFi-Angebote erstellen, ohne selbst eine Zeile Code schreiben zu müssen.
2. Technologie und Grundlagen des Ökosystems
Die Plattform basiert auf einer modularen Architektur mit fünf Ebenen: Anwendung, Ausführung, Daten, Modelle und Hosting. Diese Aufteilung soll dazu beitragen, die Plattform skalierbarer und sicherer zu machen. Die aktuelle Entwicklungsumgebung kann Smart Contracts auf mehreren Blockchains bereitstellen, darunter BNB Chain, Aptos und Initia.
Langfristig liegt der Fokus auf dem geplanten ING Network. Diese Layer-2-Blockchain soll auf Initia aufbauen und Anwendungen, die mit Infinity Ground erstellt wurden, eine eigene, kostengünstige Umgebung bieten.
3. Tokenomics und Verwaltung
Für den AIN-Token ist eine maximale Gesamtmenge von einer Milliarde Token festgelegt. Er ist eng in die Plattformwirtschaft eingebunden (Infinity Ground). Inhaber können AIN verwenden, um Dienste, Transaktionsgebühren und Premiumfunktionen zu bezahlen.
Der Token ermöglicht außerdem eine dezentrale Mitbestimmung: Inhaber können über die Verwendung von Mitteln aus der gemeinsamen Kasse und über Aktualisierungen der Plattform abstimmen. Durch Staking sollen langfristig engagierte Nutzer belohnt und die Stabilität des Netzwerks unterstützt werden.
Fazit
Infinity Ground ist ein Infrastrukturprojekt, das KI nutzt, um die Entwicklung im Web3-Bereich einfacher zu machen. Statt komplizierten Code zu schreiben, sollen Nutzer ihre Ideen in natürlicher Sprache beschreiben können. Der AIN-Token koordiniert dabei die wirtschaftlichen Abläufe und die Mitbestimmung innerhalb der Plattform. Wird das Konzept des „Vibe Coding“ dazu beitragen, die nächste Million Entwickler für Web3 zu gewinnen?