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Von CMC AI
09 September 2026 09:57AM (UTC+0)
TLDR

Die Entwicklung von GMX schreitet mit folgenden Meilensteinen voran:

  1. Multichain-Erweiterung (2025–2026) – Nahtloser Handel über verschiedene EVM-Blockchains hinweg, beginnend mit Base.

  2. Gaslose Transaktionen (v2.2) – Handel durch signierte Nachrichten, um Zuverlässigkeit bei Netzwerküberlastung zu gewährleisten.

  3. Netzwerkgebühren-Subventionen (v2.2) – Ein Fonds zur Senkung der Transaktionskosten für Nutzer, abhängig von einer Abstimmung der Community.

Ausführliche Erklärung

1. Multichain-Erweiterung (2025–2026)

Überblick: GMX verfolgt eine Multichain-Strategie mithilfe des LayerZero-Interoperabilitätsprotokolls. Der erste Schritt war die Integration von Base (Coinbases Ethereum L2), die am 29. September 2025 gestartet wurde. Geplant ist die Erweiterung auf Binance Chain, Berachain, Ethereum Mainnet und weitere Blockchains. Nutzer können dann direkt von jeder unterstützten Chain aus handeln, ohne manuell zwischen Netzwerken wechseln zu müssen.

Bedeutung: Das ist sehr positiv für GMX, da es die potenzielle Nutzerbasis stark vergrößert, indem technische Hürden abgebaut werden. Die Strategie nutzt die bereits vorhandene hohe Liquidität auf Arbitrum und Avalanche, was zu mehr Handelsvolumen und höheren Einnahmen durch Protokollgebühren führen kann.

2. Gaslose Transaktionen (v2.2)

Überblick: Ein wichtiger Teil des v2.2-Updates ist die Einführung gasloser Transaktionen. Nutzer können dann Trades allein durch das Signieren einer Nachricht ausführen, während die tatsächliche Transaktion über sogenannte Keeper-Netzwerke wie Gelato gesendet wird. Das erhöht die Zuverlässigkeit, besonders bei hoher Netzwerkauslastung, und erleichtert die Einrichtung von 1-Click-Trading-Konten.

Bedeutung: Das ist ebenfalls sehr positiv für GMX, da es die Nutzererfahrung deutlich verbessert und die Plattform stabiler macht. Ein reibungsloser und zuverlässiger Handel kann dazu beitragen, bestehende Trader zu halten und neue Nutzer von zentralisierten Börsen anzuziehen.

3. Netzwerkgebühren-Subventionen (v2.2)

Überblick: Um hohe Netzwerkgebühren zu reduzieren, sieht der v2.2-Plan die Einrichtung eines Subventionsfonds vor, der aus einem Teil der Eröffnungs- und Schließungsgebühren gespeist wird. Dieser Fonds soll einen Teil der Transaktionskosten der Nutzer übernehmen, wobei Mechanismen eingebaut werden, um Missbrauch zu verhindern. Die Umsetzung hängt von einer erfolgreichen Abstimmung der GMX-Community (Snapshot-Vote) ab.

Bedeutung: Das ist neutral bis positiv für GMX. Die Senkung der Kosten könnte den Handel, besonders für kleinere Trader, ankurbeln. Der tatsächliche Effekt hängt jedoch vom Design der Subvention und der Zustimmung durch die Community ab, was den Zeitplan beeinflusst.

Fazit

Der Fahrplan von GMX konzentriert sich strategisch darauf, den Handel über verschiedene Blockchains hinweg zugänglicher zu machen und das Kernerlebnis durch kostengünstigere und zuverlässigere Funktionen zu verbessern. Ob diese Verbesserungen ausreichen, um GMX einen größeren Anteil am wettbewerbsintensiven Markt der Perpetual DEXs zu sichern, bleibt abzuwarten.

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