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Von CMC AI
06 November 2026 04:13AM (UTC+0)
TLDR

Die Entwicklung von DigiByte geht mit diesen Meilensteinen weiter:

  1. Netzwerkoptimierung nach dem Thaw Day (Q4 2026) – Die Stabilität und Verbreitung des kürzlich aktivierten Stablecoin-Protokolls DigiDollar sollen verbessert werden.

  2. Abschluss des DGB-Minings (2035) – Die maximale Menge von 21 Milliarden DGB wird erreicht. Danach soll die Netzwerksicherheit ausschließlich durch Transaktionsgebühren finanziert werden.

Deep Dive

1. Netzwerkoptimierung nach dem Thaw Day (Q4 2026)

Überblick: Das Netzwerk-Upgrade „Thaw Day“ wurde am 1. November 2026 bei Block 24.490.000 aktiviert (TradingView). Mit dieser Hard Fork wurden neue Regeln für DigiDollar eingeführt – den nativen Stablecoin des Projekts, der im Juli 2026 im Mainnet gestartet ist. Als nächster Schritt sollen Mining-Pools und Node-Betreiber auf die empfohlene Version 9.26.7 aktualisieren. So soll sichergestellt werden, dass das Netzwerk synchron bleibt und stabil läuft. Im Mittelpunkt stehen nun die Optimierung des Protokolls und die Förderung der Nutzung des neuen Stablecoin-Systems.

Bedeutung: Kurzfristig ist dieser Schritt für DGB neutral, da er eine notwendige technische Konsolidierung nach einem umfangreichen Upgrade darstellt. Eine erfolgreiche Optimierung könnte sich positiv auswirken: Ein stabiles und funktionierendes DigiDollar-Ökosystem würde den Nutzen des Netzwerks erhöhen und die Nachfrage nach DGB als Sicherheiten möglicherweise steigern. Eine breite Nutzung ist jedoch nicht garantiert.

2. Abschluss des DGB-Minings (2035)

Überblick: Die Gesamtmenge von DigiByte ist auf 21 Milliarden DGB begrenzt. Anders als bei Bitcoin, wo die Blockbelohnung alle vier Jahre halbiert wird, sinkt sie bei DigiByte jeden Monat um 1 %. Bis 2035 sollen alle DGB geschürft sein. Danach sollen Miner ausschließlich durch Transaktionsgebühren vergütet werden (DigiByte). Das ist ein langfristiger und vorhersehbarer wirtschaftlicher Meilenstein.

Bedeutung: Langfristig könnte dieser Schritt den Kurs von DGB stützen, da die Obergrenze der verfügbaren Menge feststeht und das Angebot dadurch knapper werden könnte. Der Wechsel zu einem Modell, das auf Transaktionsgebühren basiert, könnte die Netzwerksicherheit jedoch auf die Probe stellen, falls das Transaktionsvolumen nicht ausreicht. Dieses Risiko sollte in den kommenden zehn Jahren genau beobachtet werden.

Fazit

DigiByte konzentriert sich derzeit darauf, das kürzlich gestartete DigiDollar-Ökosystem weiterzuentwickeln. Langfristig ist das Wirtschaftsmodell des Netzwerks durch den vorhersehbaren Abschluss des Minings im Jahr 2035 geprägt. Kann eine zunehmende Nutzung des Stablecoins den späteren Rückgang der Blockbelohnungen erfolgreich ausgleichen?

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