Im Detail
Vision soll ein zentrales Problem der europäischen Kryptobranche angehen: die Unsicherheit bei regulatorischen Vorgaben. Das Projekt möchte traditionelles Finanzwesen und dezentrales Web3 verbinden und dafür eine Infrastruktur bereitstellen, die sich an der EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCA) orientiert (CoinMarketCap).
Dazu soll die geplante Vision Chain beitragen. Sie ist ein Ethereum-Layer-2-Netzwerk, das Institutionen die Tokenisierung und Verwaltung von Vermögenswerten wie Anleihen und Immobilien innerhalb eines regelkonformen Rahmens ermöglichen soll. Die Grundidee: Mit dem Wandel hin zu reguliertem Finanzwesen auf der Blockchain könnte in Europa die Nachfrage nach einem vertrauenswürdigen, von einer Kryptobörse unterstützten Zugang steigen.
2. Antrieb für ein vernetztes Web3-Ökosystem
VSN erfüllt in mehreren miteinander verbundenen Produkten verschiedene Funktionen. Dazu zählen Staking-Prämien – in der Vergangenheit lag die jährliche Rendite bei etwa 10 % –, Gebührenrabatte auf der Bitpanda-Plattform und der Zugang zu einer ausgewählten Plattform für Projektstarts (CoinJournal).
Der Token ist außerdem in die Bitpanda DeFi Wallet integriert und kommt dort im Engage-Prämiensystem zum Einsatz. Wer VSN stakt, erhält für Aktivitäten auf der Blockchain mehr Erfahrungspunkte (XP). Diese können für mögliche zukünftige Airdrops relevant sein. So entsteht ein Kreislauf: Die Nutzung des Ökosystems kann dazu anregen, den Token zu halten und zu staken.
Fazit
Vision (VSN) ist ein Utility-Token, der sich an europäischen regulatorischen Vorgaben orientiert und eine wachsende Reihe miteinander verbundener Web3-Produkte antreiben soll. Wird der Fokus auf regelkonforme Infrastruktur genügend institutionelle Nachfrage schaffen, um das zentrale Wertversprechen des Projekts zu bestätigen?