Ausführliche Analyse
1. STRK verliert 30 % gegenüber dem Höchststand (17. Oktober 2026)
Überblick: Bis zum 13. Oktober fiel der STRK-Kurs gegenüber seinem Höchststand von 0,1232 US-Dollar am 11. Oktober um fast 30 %. Gleichzeitig ging die Aktivität auf der Blockchain stark zurück: Die Zahl aktiver Adressen sank um 63 %, die Zahl neu erstellter Wallets um 81 % gegenüber den Höchstwerten vom 11. Oktober. Die zehn größten STRK-Adressen hielten zusammen rund 7,09 Milliarden Token – so viele wie seit April nicht mehr. Das könnte den Kurs stützen.
Was das bedeutet: Kurzfristig ist das ein neutrales bis eher negatives Signal für STRK. Der schnelle Kursanstieg wurde nicht von einem anhaltenden Nutzerwachstum begleitet. Das deutet darauf hin, dass die Rally vor allem von Spekulationen getrieben wurde. Der Rückgang könnte eine Abkühlungsphase anzeigen. Käufe großer Besitzer könnten jedoch weitere Verluste begrenzen.
(TokenPost)
2. Abstimmung über eine Untersuchung zu einer eigenen Layer-1-Blockchain (15. Oktober 2026)
Überblick: Starknet startete eine einwöchige, unverbindliche Abstimmung auf Snapshot. Dabei geht es um die Frage, ob untersucht werden soll, wie Starknet zu einer unabhängigen Layer-1-Blockchain mit Schutz vor Quantencomputern werden könnte. Erste Ergebnisse zeigten eine Zustimmung von 99,94 % (254,1 Millionen STRK-Stimmen). Die Abstimmung genehmigt keine Änderung am Netzwerk. Sie würde jedoch technische Untersuchungen und weitere Vorschläge anstoßen.
Was das bedeutet: Langfristig könnte die Abstimmung den Wert von STRK positiv beeinflussen. Sie zeigt, dass sich die Community weitgehend hinter einer zukunftsorientierten Strategie versammelt. Gleichzeitig entsteht Unsicherheit: Ein tatsächlicher Wechsel würde weitere, komplexe Abstimmungen und ein neues Modell für die wirtschaftliche Absicherung des Netzwerks erfordern.
(NullTX)
3. Starknet erwägt den Schritt zur Layer-1-Blockchain (8. Oktober 2026)
Überblick: Eli Ben-Sasson, CEO von StarkWare, erklärte, Starknet prüfe „aktiv den Schritt zu einer Layer-1-Blockchain“. So könnte das Projekt selbst bestimmen, wann es seine Sicherheit gegen Quantencomputer stärkt. Ziel sei es, bis 2027 vollständig quantenresistent zu sein, statt auf entsprechende Upgrades von Ethereum zu warten. Die Ankündigung in den sozialen Medien trug dazu bei, dass der STRK-Kurs zwischen dem 8. und 11. Oktober zunächst um 122 % stieg.
Was das bedeutet: Die Ankündigung könnte die positive Erzählung rund um STRK stärken. Starknet würde sich damit als Vorreiter bei quantenresistenten Blockchain-Technologien positionieren. Dagegen sprechen die erheblichen technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, die mit einem eigenen Sicherheitsmodell außerhalb des etablierten Ethereum-Ökosystems verbunden wären.
(The Defiant)
Fazit
STRK steht an einem Wendepunkt: Einerseits kühlt sich der spekulative Kursanstieg ab, andererseits verfolgt das Projekt die ambitionierte Idee, unabhängig quantenresistente Sicherheit aufzubauen. Wird aus dem klaren Auftrag der Community, weitere Untersuchungen anzustellen, auch nachhaltiger technischer und wirtschaftlicher Fortschritt?