Im Detail
1. Phemex nimmt PIPPIN/USDT aus dem Handel (10. September 2026)
Überblick: Phemex kündigte an, das Spot-Handelspaar PIPPIN/USDT ab dem 11. September 2026 um 10:00 Uhr UTC zu entfernen. Noch offene Aufträge wurden storniert, Ein- und Auszahlungen von PIPPIN ausgesetzt. Die Börse nannte keinen konkreten Grund für das Delisting.
Was das bedeutet: Das ist eine negative Entwicklung für PIPPIN. Wenn es weniger Handelsplätze gibt, können Liquidität und Zugang zum Handel abnehmen. Für Anleger, die ihre Token verkaufen möchten, kann das außerdem stärkere Kursschwankungen bedeuten. (Phemex)
2. KuCoin beendet den Handel mit PIPPIN-Futures (22. Juni 2026)
Überblick: Phemex Russia (über KuCoin) kündigte an, den PIPPINUSDT-Futures-Kontrakt am 23. Juni 2026 aus dem Handel zu nehmen. Zuvor sollte der Kontrakt in den Modus „Nur noch Positionen schließen“ wechseln. Danach sollten alle offenen Positionen geschlossen werden.
Was das bedeutet: Damit fällt ein wichtiges Derivateprodukt weg. Futures werden häufig von erfahrenen Händlern genutzt, um sich gegen Kursschwankungen abzusichern oder auf Kursbewegungen zu setzen. Die Einstellung könnte darauf hindeuten, dass die Börse dem Handelsvolumen und der Liquidität des Vermögenswerts weniger zutraut. (KuCoin)
3. Warnungen vor möglicher Marktmanipulation (19. April 2026)
Überblick: Nach dem Zusammenbruch von RaveDAO (RAVE) wies der Blockchain-Ermittler ZachXBT auf PIPPIN und mehrere andere Token hin, deren Kursentwicklung er als „äußerst fragwürdig“ bezeichnete. Er äußerte zudem Bedenken wegen der starken Konzentration des Token-Bestands und möglicher Zwangsverkäufe im Zusammenhang mit dem Derivatehandel.
Was das bedeutet: Die Vorwürfe könnten das langfristige Vertrauen in PIPPIN beeinträchtigen. Sie werfen Fragen dazu auf, ob die Kursbewegungen tatsächlich durch eine breite Nachfrage zustande kommen. Außerdem verdeutlichen sie strukturelle Risiken: Wenn ein großer Teil der Token wenigen Besitzern gehört, können deren Verkäufe den Kurs schnell unter Druck setzen. (Bitcoin.com)
Fazit
Die jüngste Entwicklung bei PIPPIN ist geprägt von sinkender Unterstützung durch Handelsplattformen und offenen Fragen zur Marktintegrität. Das könnte die Liquidität und das Vertrauen der Anleger belasten. Können Initiativen aus der Community den Rückgang der Unterstützung durch größere Marktteilnehmer ausgleichen?