Im Detail
1. Zweck und Mehrwert
Bubblemaps setzt bei einem zentralen Problem der dezentralen Finanzwelt an: Viele Vorgänge sind schwer zu durchschauen, und Betrug ist nicht immer leicht zu erkennen. Die Plattform ordnet öffentlich zugängliche Daten und stellt sie übersichtlich dar. So können Trader, Analysten und Investmentfonds Netzwerke untersuchen, mögliche Insider-Aktivitäten aufdecken und frühe Marktsignale erkennen. Das Ziel ist, eine „Intelligenzschicht für Web3“ aufzubauen, in der Transparenz die Grundlage für Vertrauen und Sicherheit bildet (Bubblemaps Wiki).
2. Technologie und Aufbau
Bubblemaps ist eine Plattform zur visuellen Datenanalyse, keine eigene Blockchain. Sie sammelt und wertet öffentlich verfügbare Blockchain-Daten aus Netzwerken wie Solana, BNB Chain, Ethereum und Avalanche aus.
Die zentrale Funktion sind interaktive Bubble Maps: Je größer ein Kreis, desto mehr Token hält die entsprechende Wallet. Verbindungslinien zeigen, welche Wallets Token untereinander übertragen haben. Erweiterte Funktionen wie Magic Nodes suchen automatisch nach bislang nicht erkannten Verbindungen zwischen Wallets. Time Travel zeigt, wie sich die Verteilung eines Tokens im Laufe der Zeit verändert hat.
3. Token-Modell und Mitbestimmung
BMT ist ein Utility- und Governance-Token, der auf mehreren Blockchains eingesetzt werden kann. Die festgelegte Gesamtmenge beträgt eine Milliarde Token. BMT dient unter anderem dazu, erweiterte Plattformfunktionen freizuschalten, etwa KI-gestützte Gruppierungen von Wallets und detaillierte Analysen früherer Vorgänge.
Außerdem ermöglicht BMT den Betrieb des Intel Desk. Auf dieser gemeinschaftlich organisierten Plattform können Nutzer Token einsetzen, um Untersuchungen zu verdächtigen Aktivitäten auf der Blockchain vorzuschlagen, darüber abzustimmen und sie zu finanzieren. Beteiligte können für ihre Beiträge Belohnungen erhalten (XT.com).
Fazit
Bubblemaps macht komplexe Blockchain-Analysen durch anschauliche Grafiken leichter verständlich. Der BMT-Token soll zugleich gemeinschaftliche Untersuchungen und die Kontrolle durch Nutzer fördern. Doch wie gut lässt sich ein gemeinschaftlich organisiertes Untersuchungsmodell ausbauen, wenn ein ganzes Ökosystem überwacht werden soll?