Ausführliche Erklärung
1. Einführung der Handflächen-Scan-Verifizierung (2026)
Überblick: Dies ist Phase 2 der Protokolleinführung, bei der Nutzer ihre Menschlichkeit durch das Scannen ihrer Handfläche über eine mobile App bestätigen. Dabei wird eine Lebenderkennung eingesetzt und biometrische Daten werden in irreversible Hashes umgewandelt, um die Privatsphäre zu schützen. Dieser Schritt führt Nutzer von der anfänglichen Reservierung einer Human ID zu einer vollständig verifizierten Identität, die Belohnungen und vollen Zugang zum Ökosystem freischaltet. Das Team kündigte in einem Blogbeitrag für 2025 an, dass diese Phase „bald“ starten soll (Humanity Protocol) und sieht sie als kurzfristige Priorität für 2026.
Bedeutung: Dies ist positiv für $H, da es die Kernfunktion aktiviert, die Nutzerbindung stärkt und die Nachfrage nach Verifizierungsgebühren erhöht. Ein erfolgreicher Start könnte die Anzahl der verifizierten Nutzer im Netzwerk deutlich steigern – ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz.
2. Start der dezentralen Governance (2026)
Überblick: Der Fahrplan für 2026 sieht vor, die vollständige Kontrolle über das Protokoll an die $H-Token-Inhaber zu übergeben. Dies geschieht durch ein dezentrales Governance-System mit On-Chain-Abstimmungen zu Upgrades, Verwaltung der Gelder und Anpassung von Parametern. Ziel ist es, die Zentralisierung zu verringern und der Community mehr Macht zu geben – ganz im Sinne des Projekts, das auf nutzereigene Identität setzt.
Bedeutung: Dies ist ebenfalls positiv für $H, da es die Nutzungsmöglichkeiten des Tokens erweitert und dessen Wert durch Staking und Stimmrechte steigert. Es könnte langfristige Investoren anziehen, die Einfluss nehmen wollen, und so den Verkaufsdruck durch spekulativen Handel verringern.
3. zkProof-Verbesserungen für selektive Offenlegung (geplant für 2027)
Überblick: Eine längerfristige technische Initiative zielt darauf ab, die Zero-Knowledge-Proof-Technologie (zkProof) zu verbessern, um eine selektive Offenlegung zu ermöglichen. Nutzer könnten dann bestimmte Nachweise (z. B. Alter oder Staatsbürgerschaft) erbringen, ohne persönliche Daten preiszugeben. Dies entspricht den strengeren Datenschutzanforderungen, die voraussichtlich bis 2027 in der EU und den USA gelten werden.
Bedeutung: Dies ist neutral bis positiv für $H, da es zukünftige regulatorische Herausforderungen adressiert und die Nutzung durch Unternehmen erleichtern könnte. Allerdings birgt der Zeitplan bis 2027 ein gewisses Risiko bei der Umsetzung, da komplexe Kryptografie erforderlich ist.
Fazit
Das Humanity Protocol entwickelt sich von der Infrastruktur-Einführung hin zur Aktivierung der verifizierten Identitätsebene und zur Dezentralisierung der Kontrolle. Jeder Schritt soll die Nützlichkeit von $H und die Netzwerk-Effekte stärken. Es bleibt spannend zu beobachten, wie das Gleichgewicht zwischen biometrischer Identifikation und Datenschutzbedenken die breite Akzeptanz beeinflussen wird.