Ausführliche Analyse
1. Start der Revenue Pools (31. Dezember 2025)
Überblick:
Subsquid hat die sogenannten Revenue Pools eingeführt. Dabei können SQD-Inhaber ihre Token vorübergehend sperren, um die Netzwerkkapazität zu unterstützen und im Gegenzug stabile Belohnungen in Form von Stablecoins zu erhalten. Diese Belohnungen stammen aus den Abonnementgebühren von Unternehmen wie der Deutschen Telekom oder PancakeSwap. Das Modell verlagert die Finanzierung des Netzwerks von der Token-Inflation hin zu direkten Zahlungen der Kunden. Ziel ist es, die im Umlauf befindliche Token-Menge zu verringern und die Nutzung des Tokens stärker an die tatsächliche Nachfrage zu koppeln.
Was bedeutet das:
Das ist positiv für SQD, da es die wirtschaftliche Grundlage des Tokens an die Nutzung durch Unternehmen bindet, eine deflationäre Wirkung durch das Sperren der Token erzeugt und die Einnahmequellen über den reinen Handel hinaus diversifiziert. Allerdings hängen die Belohnungen von der tatsächlichen Nutzung durch Kunden ab, und in der Beta-Phase können noch technische oder organisatorische Probleme auftreten.
(Decrypt)
2. KI-Sektor-Rallye auf HTX (31. Dezember 2025)
Überblick:
In der Woche bis zum 28. Dezember 2025 stieg der SQD-Preis um 114 %, ausgelöst durch die starke Entwicklung im KI-Bereich nach dem Start des x402-Protokoll-Upgrades von Coinbase. Dieses Upgrade brachte Unterstützung für mehrere Blockchains (Base, Solana) sowie die Integration klassischer Zahlungsmethoden, was die Nachfrage nach der Blockchain-Dateninfrastruktur von SQD erhöhte.
Was bedeutet das:
Der Kursanstieg zeigt, dass SQD im Bereich skalierbarer KI- und Datenlösungen gut positioniert ist. Gleichzeitig bleibt der Token volatil (zum Zeitpunkt der Analyse -7 % täglich), was darauf hindeutet, dass Händler sowohl das Potenzial der Adoption als auch die allgemeine Marktlage berücksichtigen.
(HTX Recap)
3. Bitso erweitert Angebot (11. Dezember 2025)
Überblick:
Die mexikanische Börse Bitso hat SQD in ihre „Limited Operations“-Kategorie aufgenommen. Dort können Nutzer SQD kaufen, verkaufen und intern übertragen. Diese Maßnahme richtet sich an Anwender, die Interesse an dezentralen KI- und Dateninfrastruktur-Projekten haben.
Was bedeutet das:
Obwohl es sich nicht um eine vollständige Listung handelt, erhöht dies die Zugänglichkeit von SQD in Lateinamerika und passt zur Strategie von Bitso, spezialisierte Utility-Token anzubieten. Allerdings besteht weiterhin ein Risiko bezüglich der Liquidität, da „Limited Operations“-Listen oft weniger Handelsvolumen und dünnere Orderbücher aufweisen.
(Bitso Blog)
Fazit
Subsquids Ausrichtung auf von Unternehmen finanzierte Token-Modelle und die positive Entwicklung im Bereich KI und Daten positionieren den Token als chancenreiche, aber auch risikobehaftete Anlage im Bereich institutioneller Blockchain-Nutzung. Die jüngsten Börsennotierungen und Protokoll-Updates deuten auf Wachstum hin, doch die langfristige Stabilität hängt davon ab, ob die Nachfrage der Kunden für die Datenservices ausreichend skaliert. Werden die Revenue Pools genug Unternehmen anziehen, um die durch Token-Freigaben entstehende Inflation auszugleichen?