Ausführliche Analyse
1. Binance delistet DATA heute (13. Februar 2026)
Überblick: Binance, die weltweit größte Kryptobörse, hat Streamr (DATA) zusammen mit fünf weiteren Tokens offiziell aus dem Handel genommen. Der Spot-Handel wurde am 13. Februar 2026 um 06:00 UTC eingestellt. Dies geschah im Rahmen einer routinemäßigen Überprüfung, bei der Tokens nach Kriterien wie Handelsvolumen und Entwicklungsaktivität bewertet werden.
Bedeutung: Für DATA ist dies ein negativer Schritt, da eine wichtige Quelle für Liquidität und Sichtbarkeit wegfällt. Das erschwert es Investoren, den Token zu handeln. Die Ankündigung führte sofort zu Kursverlusten und zwingt die Inhaber, auf alternative, oft weniger liquide Handelsplätze auszuweichen. (MEXC News)
2. DATA verzeichnet hohe nicht realisierte Verluste (12. Februar 2026)
Überblick: Ein Bericht zeigt, dass Digital Assets Treasuries (DATs), die DATA halten, kumulierte nicht realisierte Verluste von über 15 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Dies folgt auf den Rückgang des gesamten Kryptomarktes von über 3 Billionen auf etwa 2,29 Billionen US-Dollar.
Bedeutung: Dies ist ein negatives Signal für DATA, da es auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet, falls diese Investoren ihre Verluste realisieren. Es unterstreicht die hohe Verwundbarkeit des Tokens in der aktuellen risikoscheuen Marktsituation. (Coin Edition)
3. Überwachungs-Tag auf der Börse ging dem Delisting voraus (2. Januar 2026)
Überblick: Binance setzte zu Jahresbeginn einen „Monitoring Tag“ auf DATA, was bedeutete, dass der Token wegen höherer Volatilität und Risiken überprüft wurde. Händler mussten alle 90 Tage einen Test bestehen, um weiter handeln zu dürfen.
Bedeutung: Dies war ein neutral bis negatives Signal, das den Markt frühzeitig auf die Bedenken der Börse aufmerksam machte. Es war ein Vorbote für das nun erfolgte Delisting und bestätigt die damaligen Warnungen. (Yahoo Finance)
Fazit
Die aktuelle Entwicklung von Streamr wird stark von Liquiditätsverlusten durch Börsenentscheidungen und einem breiten Marktdruck geprägt. Ob die laufenden Entwicklungsprojekte, wie die bevorstehende Streamr Beta für sichere Videoübertragung, ausreichen, um das Vertrauen außerhalb großer zentraler Plattformen wiederherzustellen, bleibt abzuwarten.