Ausführliche Analyse
1. Token-Freigabe geplant für den 16. Januar 2026
Überblick: Am 16. Januar 2026 ist eine Token-Freigabe für DRIFT vorgesehen, die Teil des Emissionsplans ist. Solche Ereignisse erhöhen die zirkulierende Menge an Token, was zu mehr Verkaufsdruck führen kann, wenn die Empfänger ihre Token verkaufen. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem DRIFT nahe seinen Jahrestiefs handelt und über 85 % gegenüber dem Allzeithoch verloren hat.
Bedeutung: Kurzfristig stellt dies eine Herausforderung für DRIFT dar, da mehr Token auf den Markt kommen, während der Kurs schwach ist. Händler beobachten solche Freigabetermine genau, um mögliche Verwässerungen abzuschätzen.
(NakedTrader | Crypto & Stock Trader)
2. Großes v3-Upgrade startet am 4. Dezember 2025
Überblick: Das Drift-Protokoll hat sein v3-Upgrade veröffentlicht, das die bisher größte Leistungsverbesserung darstellt. Die komplett überarbeitete Technik ermöglicht Handelsausführungen, die bis zu 10-mal schneller sind. 85 % der Marktaufträge werden in weniger als 400 Millisekunden ausgeführt. Außerdem soll der Slippage bei großen Trades auf etwa 0,02 % reduziert werden.
Bedeutung: Das ist grundsätzlich positiv für DRIFT, da die verbesserte Technik das Produkt wettbewerbsfähiger macht. Dadurch könnten mehr Nutzer und Handelsvolumen angezogen werden, was langfristig die Nachfrage nach dem Token steigern könnte.
(CoinDesk)
3. Große Investoren (Whales) kaufen DRIFT angesichts eines Stimmungswechsels (31. Dezember 2025)
Überblick: Ende Dezember 2025 zeigten On-Chain-Daten, dass große Anleger (Whales) eine Auswahl von DeFi-Token, darunter auch DRIFT, aufgestockt haben. Drei Wallets zogen etwa 15,9 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten von Börsen ab – ein Schritt, der oft als langfristige Strategie interpretiert wird.
Bedeutung: Dies ist ein positives Signal für DRIFT, da erfahrene Investoren den Wert bei niedrigeren Preisen sehen und für einen möglichen zukünftigen Aufschwung akkumulieren. Das steht im Gegensatz zur aktuell negativen Kursentwicklung.
(CoinMarketCap)
Fazit
Drift setzt seinen technischen Fahrplan mit einem großen Upgrade um, steht aber gleichzeitig vor kurzfristigen Herausforderungen durch die bevorstehende Token-Freigabe und die damit verbundenen makroökonomischen und tokenbezogenen Risiken. Es bleibt spannend zu beobachten, ob der Nutzen des Protokolls durch das v3-Upgrade den Verkaufsdruck durch die neu freigegebenen Token überwiegen kann.